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Chart of the week

Nach der Euro-Aufwertung: Wie könnte es weitergehen?

Der Euro hat in den letzten Monaten deutlich aufgewertet. Sowohl das Ausmaß als auch das Tempo der Kursbewegung haben viele Analysten und Investoren überrascht, uns nicht ausgenommen. Auf der einen Seite sorgte der Ausgang der französischen Präsidentschaftswahlen für große Erleichterung und die Wirtschaft der Eurozone zeigte sich in robusterer Verfassung als von vielen erwartet. Auf der anderen Seite spricht der Renditevorteil von Anlagen in US-Dollar für den "Greenback". Doch scheinen die Anleger diesem typischen Treiber für Wechselkursbewegungen derzeit weniger Aufmerksamkeit zu schenken. Das Ausmaß der Kursbewegung lässt uns jedoch vermuten, dass eine unausgewogene Positionierung der Marktteilnehmer die Auswirkung dieser Neubewertung verstärkt hat.

Die Anleger zogen viele Jahre den US-Dollar dem Euro vor, wie aus unserem "Chart of the Week" hervorgeht. Betrachtet man Terminmarktdaten, waren die Märkte für einen festeren US-Dollar positioniert. Als sich dann plötzlich das fundamentale Umfeld in der Eurozone verbesserte und die hohen Erwartungen an die neue US-Regierung enttäuscht wurden, erwischte es viele Investoren auf dem falschen Fuß. Es folgte eine scharfe Repositionierung des Marktes, die den Dollar gegenüber dem Euro auf den schwächsten Wert seit Anfang 2015 absacken ließ.

Heute setzt der Markt jedoch das erste Mal seit 2014 wieder auf einen schwächeren Dollar. Dies ist einer der Gründe, weshalb wir nicht mit einer Fortsetzung des scharfen Kursverfalls rechnen. Stattdessen sehen wir eher das Potenzial für eine Gegenbewegung.

Quellen: Bloomberg Finance L.P., Deutsche Asset Management Investment GmbH; Stand: 16.08.2017

* Anhand der Anzahl und Ausprägung der Terminkontrakte, die von Finanzinvestoren an der Terminbörse gehandelt werden, lässt sich schließen, auf welchen Kursverlauf ein großer Teil des Marktes setzt.

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