Investmentampeln

Unsere taktische und strategische Sicht

Marktüberblick

Es fällt nicht leicht, diesem Jahreswechsel aus Anlegersicht etwas Positives abzugewinnen. Das Jahr 2018, und insbesondere das vierte Quartal haben gleich mehrere Negativrekorde aufgestellt: Der S&P 500 erlebte sein schlechtestes viertes Quartal seit der Finanzkrise und den schlechtesten Dezember seit der Großen Depression. Erstmals seit mehreren Dekaden haben sowohl Aktien als auch Anleihen auf globaler Ebene eine negative Jahresrendite erzielt. Und mit einem Anteil von 93 Prozent haben 2018 überhaupt so viele Anlageklassen wie nie zuvor im Minus geschlossen . Wer angesichts dieser verheerenden Jahresbilanz nicht resigniert, und wie wir, weiterhin von einem insgesamt positiven Jahr 2019 ausgeht, kann als Positivum zumindest günstigere Einstiegskurse und damit höhere Renditepotenziale für die kommenden zwölf Monate in Aussicht stellen. Dazu gehört dieser Tage sicherlich eine gehörige Portion Mut, da erwartungsgemäß die Anzahl der Kassandrarufe mit den Kursverlusten stark korreliert . Und natürlich wird man auch dieses Mal erst in einigen Monaten mit etwas Sicherheit sagen können, was der Treiber dieses brutalen Jahresendes war: ein, auch markttechnisch bedingter, temporärer Rücksetzer nach vorherigem Über-Optimismus? Eine längerfristige Neubewertung der Risiken im Zuge schwächerer Makrodaten? Oder die Vorwegnahme einer Rezession (oder zumindest einer Gewinnrezession) und damit womöglich erst der Anfang eines noch länger andauernden Bärenmarktes ? Ähnliche Fragen stellten sich Anfang 2016 und man erkennt neben den heftigen Kursverlusten schnell weitere Parallelen, wie etwa die revidierten globalen Wachstums- und Gewinnprognosen, oder den Ölpreissturz. Eine weitere Parallele ist das ungute Gefühl, das viele Anleger bei jedem größeren Kurseinbruch seit einigen Jahren beschleicht. Denn Auslöser jedes größeren Einbruchs könnte auch eines der oft genannten, aber schwer quantifizierbaren globalen Risiken sein: das Wachstum in China, der Wechsel in der Geldpolitik von Quantitative Easing (QE) zu Quantitative Tightening (QT) und zuletzt eben der Handelsdisput, beziehungsweise die aktuelle US-Politik.

Welchen Hebel die Geldpolitik nach wie vor auf die Märkte hat, zeigten die Beschlüsse der US Federal Reserve (Fed) vom 19. Dezember. Obwohl der Zinsschritt erwartet wurde und die Fed einen Zinsschritt für 2019 aus ihren Projektionen herausnahm und betonte, sie würde auch diese zwei Schritte nur bei entsprechenden Rahmenbedingungen vornehmen, reagierten die Märkte sehr säuerlich, trotz Rekordbeschäftigung und Realzinsen von rund einem Prozent in den USA. Da liegt die Vermutung nahe, dass sich die Anleger weniger um den Einfluss der Fed auf die Realwirtschaft, denn auf die Kapitalmärkte sorgen. Insbesondere wenn die Fed daran erinnert, dass sie ihre Bilanz weiter um 50 Milliarden Dollar je Monat schrumpfen lassen wird – automatisch, oder wie sie es nannte, auf Autopilot. Und wenn das Ziel (und das Resultat) der unorthodoxen, ultralockeren Geldpolitik seit der Finanzkrise die Erzeugung einer Vermögenspreisinflation war, so ist die Sorge verständlich, dass eine Umkehrung jener Politik zu einer Vermögenspreisdeflation führen könnte. Inwieweit dann die Wechselwirkung aus Geldpolitik, Wirtschaft und Finanzmärkten einen negativen Abwärtssog erzeugt, wird die Anleger wohl noch länger beschäftigen.

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