Investmentampeln

Unsere taktische und strategische Sicht

Marktüberblick

"Wie zerronnen so gewonnen" könnte der Rückblick auf den abgelaufenen Handelsmonat lauten. Viele Finanzmärkte haben im Januar fast genau das aufgeholt, was sie im Dezember letzten Jahres verloren hatten. Genauer gesagt markierte der 24. Dezember den Tiefpunkt des beinah perfekten V-förmigen Kursverlaufs vieler Aktienindizes. Ähnlich sah es beim Ölpreis aus, der seit einigen Monaten einen bemerkenswerten Gleichlauf mit dem S&P 500 zeigt. Konsequenterweise hat der Vix , der Index, der die implizierte Volatilität des S&P 500 abbildet, über die vergangenen zwei Monate einen beinah genau umgekehrten Verlauf vollzogen. Er stand kurz vor Weihnachten etwa doppelt so hoch wie Ende Januar. Einen ganz anderen Weg wiederum ging Gold, welches seit August einem Aufwärtstrend folgt, der sich im Dezember und Januar noch beschleunigte. Gründe dafür könnte man einige aufführen, doch sicherlich passt die jüngste Meldung dazu, wonach die Zentralbanken[1] so viel Gold wie seit 50 Jahren nicht mehr gekauft haben.

Ein starker Jahresauftakt also, wie auch folgende Zahlen zeigen: Mit 6,9 Prozent legte der S&P 500 den fünfbesten Januar seit 1930 hin, und der MSCI AC World Index den besten Start seit seiner Auflegung Anfang 1988. Das ist schon mal an sich eine gute Nachricht und Basis für die Finanzmärkte. Denn das bedeutet, dass viele Fonds jetzt schon über einen Risikopuffer verfügen und entsprechend noch Pulver haben, um ins Risiko gehen zu können. Dennoch könnte man sich – analog zu unserem letzten Monatsrückblick – fragen, ob sich die Kurse nicht zu schnell und zu stark bewegt haben? Denn Politik und Wirtschaft lieferten in Summe über die vergangenen fünf Wochen sicherlich keine positiven Impulse. Zu den US-chinesischen Handelsgesprächen gibt es zwar viele, teils widersprüchliche Wasserstandsmeldungen, aber Entwarnung kann hier erst gegeben werden, wenn die Tinte unter den Verträgen trocken ist. Und selbst diese Entwarnung wäre nicht überzeugend, zeigt doch unter anderem das US-Vorgehen gegenüber einem großen chinesischen Telekommunikationsausrüster, dass es den US-Behörden bei China um mehr als das Handelsdefizit oder Zölle geht. Die Berechenbarkeit der US-Außenpolitik dürfte sich zudem durch die innenpolitischen Entwicklungen nicht verbessern. Nicht nur, dass Sonderermittler Robert Mueller kurz davor steht, seinen Bericht zu Trumps Wahlkampf abzuliefern, sondern auch der Haushaltsstreit könnte sich auf die Entscheidungsfindung Trumps auswirken. Schließlich gilt bei seinen eingefleischten Anhängern die Beendigung des "Shutdowns" trotz fehlender Finanzierungszusage für seine Mauer als Einknicken vor den Demokraten. Ihren Unmut tun sie lauthals kund, und auf so etwas reagiert Trump oft empfindlich. Viel besser sieht es derzeit auf der anderen Seite des Atlantiks auch nicht aus. Von Italien und Frankreich abgesehen bestimmen immer noch die Brexit -Verhandlungen die Schlagzeilen. Trotz aller Parlamentsabstimmungen ist man kaum einen Schritt weiter, und dass weniger als zwei Monate vor dem Exit-Day. Wir denken, dass die Gefahr eines ungeordneten, harten Brexits in den letzten Wochen gestiegen ist. Über die Gelassenheit der Märkte diesbezüglich könnte man sich etwas wundern. Dass in der internationalen Wirtschaftspolitik die Vernunft nicht ganz abhandengekommen ist, zeigt das am ersten Februar in Kraft getretene Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und Japan.

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1. Zentralbanken sind für die Geld- und Währungspolitik eines Währungsraums oder Staates zuständig.

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