This website uses cookies in order to improve user experience. If you close this box or continue browsing, we will assume that you are happy with this. For more information about the cookies we use or to find out how you can disable cookies, see our Cookies Notice.

Chart of the week

Warum die geringeren Zukäufe durch die EZB nicht unbedingt zu steigenden Risikoprämien führen werden.

Die EZB hat im Oktober eine Reduktion ihrer monatlichen Anleihekäufe bekannt gegeben. Werden die geringeren Zukäufe durch die Zentralbank zu steigenden Renditen und Risikoprämien führen? Und könnte die EZB damit gar den fragilen Wirtschaftsaufschwung gefährden?

Wir glauben nicht. Ein Blick auf Zentralbankkäufe und die Entwicklung von Risikoprämien (wir orientieren uns hier an der Renditedifferenz von 10 jährigen italienischen Staatsanleihen zu Bundesanleihen) zeigt, dass die Kommunikation einen wesentlich größeren Eindruck auf Märkte macht als tatsächliche Käufe. Zwischen 2010 und 2012 stiegen Renditen und Risikoprämien von Peripherieanleihen trotz Marktinterventionen durch die EZB. Nach Präsident Draghi’s berühmter „was immer nötig ist“ Rede kam es zu einem spektakulärem Renditerückgang, ohne dass die Zentralbank auch nur einen Euro für Anleihekäufe aufgewendet hätte. Ab 2015 kam der Rückgang der Risikoprämien zum Stillstand, ironischerweise genau zu dem Zeitpunkt, als die EZB ihre Anleihekäufe wieder aufgenommen hat. In der Geldpolitik scheinen also Worte oft mehr zu bewirken als Taten. Aktuell unterstützen robuste Fundamentalzahlen und Rating-Heraufstufungen noch die starke Entwicklung von italienischen, spanischen und portugiesischen Anleihen.

Quellen: Bloomberg Finance L.P., Deutsche Asset Management Investment GmbH; Stand: 01.11.201

* 10 Jahre Restlaufzeit

Verwandte Einträge

25.05.2018 New Chart of the week

Chart of the Week

Ein Europa der zwei Geschwindigkeiten – in der Peripherie

22.05.2018 New Makro-Ausblick

Italiens neue Regierung

Italiens politische Wirrungen könnten weniger schlimm sein, als angenommen.

18.05.2018 Chart of the week

Chart of the Week

Selbst die US-Wirtschaft sieht Trumps vermeintliche Fürsorge skeptisch

17.05.2018 CIO Spezial

Freihandel unter Beschuss

Weit verbreitete Irrtümer und welche Lektionen sich daraus ergeben

11.05.2018 Chart of the week

Chart of the Week

Die Inflationserwartungen steigen langsam, aber stetig

04.05.2018 Chart of the week

Chart of the Week

Spaniens Reise in der Eurozone: Einmal Krise und zurück

03.05.2018 Fokus

Zinsanstieg voraus

Lässt der Zins die Aktienmärkte wackeln?

03.05.2018 Investment-Ampeln

Investmentampeln

Unsere taktische und strategische Sicht

27.04.2018 Chart of the week

Chart of the Week

US-Renditen laufen den deutschen weiter davon. Reagiert jetzt der Dollar endlich?

27.04.2018

CIO View in Kürze

Die Konjunktur läuft, doch die Märkte werden volatiler.

20.04.2018 Chart of the week

Chart of the Week

Der Welthandel lässt sich von Trump nicht einschüchtern

19.04.2018 Audio

CIO View Podcast

Jetzt anhören!

17.04.2018 Makro-Ausblick

Besser geht's nicht?

Bisher hat sich unser optimistischer Ausblick für die Weltwirtschaft bestätigt.

17.04.2018 Multi Asset

Vom Umgang mit Volatilität

Die Märkte werden volatiler und renditeärmer. Damit können wir umgehen.

17.04.2018 Letter to Investors

Eins geht noch

Ein Bärenmarkt käme bei der guten Verfassung der Weltwirtschaft überraschend.

17.04.2018 Prognosen

Unsere Prognosen

Alle Prognosen auf einen Blick

Feedback

Wir freuen uns über Ihr Feedback zu diesem Artikel oder zur aktuellen Seite.